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12 rooms - Biesenbach PS1 - Obrist Serpentine at MoMA
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In einer von Klaus Biesenbach und Hans-Ulrich Obrist kuratierten Performance-Ausstellung im Museum Folkwang inszenieren zwölf Künstler zwölf Situationen mit zahlreichen Darstellern Performance-Ausstellung in Essen.

Zehn Tage lang präsentieren 12 internationale Künstlerinnen und Künstler - wie Tino Sehgal, Marina Abramovic oder Damien Hirst - im Museum Folkwang den Museumsraum als Bühne (12 rooms).
Dieses von der Ruhrtriennale koproduzierte "Twelve Rooms"-Projekt wurde von den beiden Kuratoren Klaus Biesenbach (MoMa PS1, New York) und Hans Ulrich Obrist (Serpentine Gallery, London) konzipiert.

Das Konzept der "12 Rooms" basiert auf einer Zusammenarbeit zwischen dem Manchester International Festival und der Ruhr-Triennale. Zwölf White Cubes werden von erstklassigen Künstlern wie John Baldessari , Santiago Sierra und Xu Zhen bespielt. Hier wurden Räume geschaffen für intime Begegnungen, die vor den Augen der Zuschauer Gestalt annehmen. Der Parcours der Live-Art-Ausstellung ermöglichst sehr direkte, intensive Begegnungen.
Präsentiert werden Körper-Skulpturen, wie die von Marina Abramovic, nackt, angestrahlt und mit gespreizten Armen und Beinen auf einen an der Wand befestigten Fahrrad- Sattel aufgebockt.

Jeder der zwölf Räume berührt den Zuschauer auf eine andere Weise. Entstanden sind lebende Skulpturen von Scham und Demut, Entfremdung, Humor und Schönheit.
So hat Simon Fujiwara (England) ein Solarium errichtet, in dem ein Mann französische Vokabeln paukt.
Lucy Raven"s Arbeit (Room Tone)- für diese Ausstellung konzipiert- ist dem Komponisten Alvin Lucier gewidmet, der ein Stück komponiert hat das "I am sitting in a Room heisst",

der Klang des Raums (the room"s tone).

Wie anders die nur zehn Tage dauernde Schau tatsächlich ist, wie zutiefst anders als alles, was man sonst im Museum zu sehen bekommt, spürt man spätestens beim Verlassen. Jeder

der zwölf Räume berührt den Zuschauer auf eine andere Weise.

Zitat: Karin Schedler

Klaus Biesenbach (* 1966 in Kürten, Bergisches Land) ist ein deutscher Kunsthistoriker, Kulturmanager und Direktor der New Yorker Kunsthalle MoMA PS1 (Stadtteil Queens), die zum Museum of Modern Art New York gehört.
Klaus Biesenbach studierte zunächst Medizin, doch brach er sein Studium ab. Als er während eines Aufenthalts in New York Fernsehbilder vom Fall der Berliner Mauer sah (1989), beschloss er nach Berlin zu ziehen. Er mietete dort mit Kommilitonen eine ehemalige Margarine-Fabrik in Berlin-Mitte, nannte sie Kunst-Werke und bot dort in kürzester Zeit ein viel beachtetes internationales Programm mit Ausstellungen und Gast-Ateliers für Künstler und Clubs.
Seit 1996 organisierte er parallel Ausstellungen am MoMA PS1, einer Institution für zeitgenössische Kunst in einer früheren Schule in Queens (Stadtteil von New York City), die 1999 dem Museum of Modern Art angegliedert wurde. Im Jahr 1997 gastierte er auf der Documenta X mit Hybrid Workspace. 1998 richteten die Kunst-Werke unter Biesenbachs Leitung die erste Berlin-Biennale aus.
Biesenbach war u.a. als Kurator der Shanghai Biennale tätig und 1997 jüngstes Mitglied der internationalen Jury für die Venedig-Biennale. Seit 2004 ist er Chefkurator einer für ihn neu gegründeten Abteilung für Medienkunst im Museum of Modern Art.

Zitat: http://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Biesenbach

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