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Architektenkammer AKNW mit Hannelore Kraft Architektentag
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Ministerpräsidentin Hannelore Kraft spricht auf dem Architektentag NRW 2012 der AKNW in Düsseldorf zum Thema "Klimaschutz braucht Baupolitik!" - sie will die Energiewende im Gebäudebestand voran bringen

Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft zeigte sich in ihrer Grundsatzrede vor den Architektinnen und Architekten des Landes optimistisch: "Eine zentrale Erkenntnis vieler Gespräche mit den Architekten und Planern sowie mit der Bauwirtschaft in unserem Land über die bauliche Umsetzung der Energiewende war, dass es eine breite optimistische Grundstimmung gibt, die mir sagt: Wir können das schaffen!"

Die Ministerpräsidentin hob die große Bedeutung eines vorausschauenden Städtebaus hervor. Die bauliche Sanierung des Gebäudebestandes und die Modernisierung auch öffentlicher Bauwerke sei ein unverzichtbarer Bestandteil der angestrebten Energiewende. "Architektinnen und Architekten müssen mit innovativen Ideen praxistaugliche Lösungen anbieten und umsetzen", appellierte Hannelore Kraft an die Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner im Auditorium. "Unsere Gesellschaft benötigt Ihr Know-how und Ihre Erfahrung, sonst bleiben die Strategien und Konzepte der Politik Gedankenspiele."

Der Präsident der Architektenkammer ging auch auf die Frage der Entwicklung des Mietwohnungsmarktes ein. "Die Modernisierung des Bestandes muss auch im Bereich des geförderten Wohnungsbaus konsequent weiter verfolgt und ausgebaut werden", forderte Hartmut Miksch. Trotz der seit Jahren steigenden Nachfrage nach neuem, demografiefestem und preisgünstigem Wohnraum habe sich die Zahl der fertiggestellten Wohnungen in NRW in den Jahren 2000 bis 2010 nahezu halbiert und lag bei nur noch rund 33.000 Wohneinheiten. Dies habe in den Wachstumsregionen der Rheinschiene und in den Universitätsstädten des Landes bereits zu erheblichen Wohnungsengpässen geführt. Zudem seien lediglich zwei bis drei Prozent der rund 8,5 Millionen Wohnungen in Nordrhein-Westfalen mit einem barrierefreien oder barrierearmen Standard ausgestattet. "Wir müssen die notwendige energetische Sanierung des Wohnungsbestandes nutzen, um nicht nur klimagerecht, sondern auch demografiefest umzubauen", appellierte Hartmut Miksch an Politik und Wohnungswirtschaft.

Über die weitere Entwicklung einer konsistenten, langfristigen baupolitischen Perspektive für Nordrhein-Westfalen diskutierten auf dem Architektentag NRW 2012 auch die Fachpolitiker der im Landtag vertretenen Parteien: Jochen Ott (SPD), Daniela Schneckenburger (Bündnis 90/Die Grünen), Bernhard Schemmer (CDU), Christof Rasche (FDP) sowie Oliver Bayer (Piraten).

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